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in der Adventszeit konzentrieren sich viele Unternehmen auf ihr Weihnachtsgeschäft. Zwischendurch lohnt es sich jedoch, über die Zukunft nachzudenken. Das Jahr 2015 rückt näher und bringt allerlei Änderungen, die auch den Bereich Energieversorgung betreffen. Hierzu gehören neue Gesetze und Fördermöglichkeiten oder auch die sogenannten Strompreisumlagen, die zum Jahreswechsel angepasst werden.

Wir wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2015!

Christian Nentwig
Bereichsleiter Vertrieb

 

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 Marktreport

Der Strompreis ist von 34 €/MWh für das Jahresbase 2015 wieder Richtung 36 €/MWh gestiegen. Preistreiber waren bis Ende November eine erhöhte Nachfrage für das Frontjahr, verteuerte EUA´s und verminderte EEG-Einspeisungen. Im Dezember konsolidiert der Kurs wieder in Richtung 34 €/MWh. Der Gaspreis hatte sich im November sprunghaft wegen politischer Spannungen im Osten und erhöhter Nachfrage verteuert. Langfristig bewegen wir uns dennoch in einem Abwärtstrend. Der Ölpreis fällt weiterhin und hat sein Fünfjahrestief erreicht. Eine Reduzierung der Fördermengen ist nicht abzusehen. Es entsteht ein Angebotsüberhang, der den Preisverfall erklärt. Der Kohlepreis bewegt sich seitwärts, fundamental gibt es keine Angebotsrisiken.

Energiepreis
(Euro):
  Preis 09/13 bis 09/14 i.D   03.12.2014   03.12.2014
             
Kalenderjahr       2015   2016
             
Strom EEX-Base   35,25 €/MWh   35,22 €/MWh   34,94 €/MWh
             
Strom EEX-Peak    44,72 €/MWh    44,09 €/MWh    43,83 €/MWh 
             
Erdgas EEX-NCG    24,84 €/MWh    23,42 €/MWh    23,70 €/MWh 
             
Kohle API#2        70,73 $/t    72,27 $/t 
             
Öl ICE/Brent         69,92 $/bbl      

Legende

bbl = engl. Barrel, Maßeinheit für Rohölprodukte (1 bbl = ca. 159 l)
EEX = European Energy Exchange AG, Leipzig (deutsche Energiebörse)
Kohle API#2 = Kohle-Preis-Index mit dem Erfüllungsort Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen
MWh =Megawattstunde (1 MWh = 1.000 kWh, Kilowattstunde)
NCG = NetConnect Germany: Marktgebiet, welches als Referenzpunkt für die Lieferung von Erdgas dient.
Rohöl ICE/Brent = Rohölpreis der Sorte Brent an der Börse ICE Futures, London (= Referenzpreis)

 Strompreisentwicklung 

Gaspreisentwicklung

 

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TWL-News
Steidle baut auf TWL

Die Energiekosten sind in vielen Branchen ein wesentlicher Produktionsfaktor. Vor allem für energieintensive Unternehmen spielt die Wahl des Energieversorgers eine wichtige Rolle. Die in Baden-Württemberg ansässige Firma Steidle setzt seit mehreren Jahren auf TWL. Sowohl die Firmenzentrale in Sigmaringen als auch die Produktionsstandorte in Krauchenwies und Rengetsweiler werden von TWL mit Erdgas und Strom versorgt. 1823 als Zimmerei-Handwerksbetrieb in Sigmaringen gegründet, ist Steidle heute vor allem als Bauunternehmen aktiv. Überregional ist Steidle bekannt als Bauzulieferer und in der Rohstoffbranche. Das 200 Mitarbeiter zählende Familienunternehmen gliedert sich in fünf produktive Geschäftsbereiche: Neben dem Kerngeschäft Bau gehören die Bereiche Beton-Module, Holzenergie, Holz und Quarzsand zu den Standbeinen des Unternehmens. Besonders energieintensiv ist die Trocknung von Quarzsand. Hierfür wurde in Krauchenwies eigens eine Mikrogasturbine installiert, die gleichzeitig Strom und Wärme produziert. Die Quarzsande werden vielseitig eingesetzt. So etwa in der Industrie zur Produktion von Glas, Trockenputz, chemischen Bindemitteln, Fliesenklebern und Betonwaren. Aber auch für Golf- und Reitplätze, Beachvolleyball-Felder und andere Sportanlagen liefert Steidle den notwendigen Sand.

Bildquelle: Steidle

 

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Energieeffizienz
Mehr Zuschüsse im Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand"

Am 1. Januar 2015 tritt die neue Richtlinie für das Programm "Energieberatung im Mittelstand" in Kraft. Demnach wird der Zuschusshöchstbetrag für die Energieberatungen auf 8.000 Euro angehoben. Erstmals kann auch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch den Energieberater und ein Konzept zur Nutzung von Abwärme gefördert werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten erhalten einen Höchstbetrag von 800 Euro beziehungsweise bis zu 80 Prozent der Beratungskosten. Das Programm "Energieberatung im Mittelstand" ist Teil der gemeinsamen Initiative des BMWi und der KfW zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Beratung beinhaltet konkrete Vorschläge für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die höheren Zuschüsse sollen den verstärkten Anreiz für eine Beratung geben. In den Jahren 2008-2013 wurden im Rahmen des Programms "Energieberatung im Mittelstand" bereits etwa 17.000 Unternehmen beraten. Die daraus induzierten Investitionen belaufen sich auf 0,7 bis 1,4 Milliarden Euro. Zur Umsetzung von energiesparenden Maßnahmen stellt die KfW aus dem Energieeffizienzprogramm zinsgünstige Darlehen bereit.

Bildquelle: fotolia

 

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+++ Ticker +++
Strompreisumlage 2015

Ein wesentlicher Bestandteil des Strompreises sind die staatlichen Umlagen und Abgaben. Zum Jahresbeginn werden diese angepasst. Die EEG-Umlage sinkt im Januar von 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro kWh (netto). Die KWK-Umlage liegt im kommenden Jahr bei 0,254 Cent pro kWh. Für viele Unternehmen kommt nach wie vor die Paragraph-19-Umlage (Stromnetzentgeltverordnung) hinzu. Sie steigt im Januar von 0,092 Cent auf 0,237 Cent und gilt für Verbräuche bis 100.000 kWh. Große, energieintensive Unternehmen können einen Antrag auf eine Sonderregelung bei den Stromnetzgelten stellen. Nur wenig ins Gewicht fällt die Umlage für abschaltbare Lasten mit 0,006 Cent. Positiv zu verzeichnen ist, dass die Offshore-Haftungsumlage im Jahr 2015 negativ ist. Sie beträgt -0,051 Cent. Die Verbraucher bekommen demnach Geld zurück. 2014 war diese Umlage zu hoch veranschlagt und lag bei 0,25 Cent.

Inspektionspflicht bei Klimaanlagen

Mit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) wurden die gesetzlichen Pflichten zur Inspektion von Gebäudeklimaanlagen verschärft. Die Regelung betrifft Geräte mit einer Nennleistung für den Kältebedarf von mehr als 12 kW, also größere Gebäudeklimaanlagen, Kühlzellen oder Kühlhäuser. Analog zur Regelung bei der Erstellung von neuen Energieausweisen müssen zukünf­tig alle energetischen Inspektionen beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) re­gistriert werden, um stichprobenartige Kontrollen der Inspektionsberichte zu ermögli­chen. Gebäudebetreibern, die der Verpflichtung nicht nachkommen, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Eu­ro. Schätzungen zur Folge liegt in der Optimierung von Klimaanlagen Kosteneinsparpotenziale von 25 Prozent und mehr.

 

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Vorstand: Dr.-Ing. Hans-Heinrich Kleuker, Dr.-Ing. Reiner Lübke

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