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Kurzinfos Wasser

Wie hoch ist der tägliche Trinkwasserverbrauch?

In Rheinland-Pfalz liegt der durchschnittliche tägliche Trinkwasserverbrauch bei 118 Litern Wasser pro Person. Der Verbrauch in den einzelnen Städten variiert. Rheinland-Pfalz liegt im bundesweiten Vergleich unter dem Durchschnitt von 122 Liter täglicher Verbrauch pro Einwohner. Ein Kubikmeter Trinkwasser (1000 Liter) reicht für 20 mal Duschen, 166 Toilettenspülungen, 400 mal Händewaschen und zum Auffüllen von 5.000 Zahnputzbechern.

Hier weitere Beispiele:

  • Handwaschbecken 2 bis 5 Liter
  • Spüle 10 bis 20 Liter
  • Dusche 30 bis 60 Liter
  • Badewanne 120 bis 150 Liter

Warum hat sich mein Wasserverbrauch erhöht?

Wenn sich Ihr Wasserverbrauch erhöht, kann das an einer geänderten Nutzung, z. B. eine Person mehr im Haushalt, oder durch Undichtigkeiten in der Wasseranlage entstehen. Zum Überprüfen kontrollieren Sie Ihren Wasserzähler.

  • Zeigt er Durchfluss an, ohne dass Sie Wasser verbrauchen, können die Ursachen unterschiedlich sein: eine undichte Wasserleitung in der Erde, ein defektes Sicherheitsventil, ein tropfender Wasserhahn,...
  • Liegt eine Pendelbewegung vor, so können Luftpolster in der Leitung der Grund sein. Lassen Sie Ihre Wasseranlage am besten von einem Vertragsinstallateur überprüfen.

Welchen Härtebereich hat das Ludwigshafener Wasser?

Unser Wasser im Raum Ludwigshafen liegt je nach Stadtteil im Härtebereich 2 oder 3.
Härtebereich 2: Friesenheim, Oppau, Edigheim, Pfingstweide, Maudach, Oggersheim, Ruchheim
Härtebereich 3: Nord, Süd, Gartenstadt, Mundenheim, Rheingönheim

Wie hoch ist der Wasserdruck am Hausanschluss?

Im Versorgungsgebiet der TWL ist der Wasserdruck am Hausanschluss im Normalfall zwischen 3,0 und 3,5 bar.

Wie bekomme ich einen optionalen "Bewässerungszähler" zur Bewässerung von Gartenanlagen?

Auskünfte bezüglich der Anmeldung und der Installation erhalten Sie von unseren TWL-Mitarbeitern .

Wie finde ich einen zugelassenen Installateur?

Bitte klicken Sie hierzu in unser Branchenverzeichnis.

Wie viel kostet die Trinkwasserbereitsstellung monatlich bei TWL?

Zur Preisinformation

Wie verteilen sich die Kosten für die Trinkwasserversorgung? Welche Kosten entstehen bei TWL?

Um alle Bürger mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgen zu können, ist eine aufwändige Infrastruktur notwendig. Für die Wassergewinnung und Verteilung werden mehrere Anlagen benötigt, die ständig gewartet und auf dem neuesten Stand gehalten werden müssen. Dazu kommen Material-, Personal- und Bereitstellungskosten. Der fixe Kostenanteil für die Bereitstellung des Trinkwassers beläuft sich bei Wasserversorgungsunternehmen auf etwa 80 Prozent. Nur 20 Prozent sind variabel.

Beim Wasserpreis, den die Kunden zahlen ist es genau umgekehrt. Hier liegen die Fixkosten bei 20 Prozent und der variable Anteil bei 80 Prozent.

Wie setzt sich der Wasserpreis zusammen?

Der Wasserpreis setzt sich aus dem Grundpreis und dem Verbrauchspreis zusammen. Der Grundpreis fällt für die Bereitstellung des Trinkwassers, also für die Rohrleitungen in der Straße an. Er richtet sich nach der maximalen Bezugsmenge, die entnommen werden kann. Dieser ist fix und macht 20 Prozent des Gesamtwasserpreises aus. Die restlichen 80 Prozent richten sich nach dem individuellen Wasserverbrauch, der in Kubikmetern abgerechnet wird.

Welche „Wasserpreise" gibt es? Was ist der Unterschied zwischen Gebühren und Preisen?

Gebühren und Preise bezeichnen beide die Kosten, die der Kunde für sein Wasser zahlt. Ob ein Anbieter Gebühren oder Preise verlangt, hängt unter anderem von der Organisationsform des Wasserversorgers ab. TWL ist eine Aktiengesellschaft und somit privatrechtlich organisiert. Als Stadttochter arbeiten wir als Unternehmen bei der Wasserversorgung zwar im Auftrag der Stadt, bewegen uns als AG trotzdem in der freien Wirtschaft und verlangen deshalb Wasserpreise. Führt die Stadt die Wasserversorgung selbst durch, wird sie zumeist die Kosten per Satzung und damit als Gebühr festsetzen.

Werden Wasserpreise und deren Angemessenheit von Kontrollinsitutionen überwacht?

Ja, die Kartellbehörde überwacht privatrechtliche Wasserentgelte und prüft ob sie angemessen sind. Sie schützt den Kunden vor überhöhten Preisen. Alle Trinkwasserpreise müssen vom TWL Aufsichtsrat freigegeben werden. Zusätzlich achten die Mitarbeiter unseres Controllings auf eine korrekte Wasserpreisbildung.

Ich habe Wasserpreise im Internet verglichen, warum ist es in einer anderen Region günstiger?

Jede Region ist anders. Es gibt zum Beispiel viele regionale Unterschiede bei der Beschaffenheit des Bodens, der Wasserverfügbarkeit und der Siedlungsstruktur. Die Kosten für die Trinkwasserbereitstellung werden unter anderem von diesen Rahmenbedingungen beeinflusst. Das sind Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Entsprechend unterschiedlich wird das Trinkwasser gewonnen. In Ludwigshafen fördern wir Tiefengrundwasser aus mindestens 200 Metern. Wasserpreisvergleich, die verschiedenen Endpreise miteinander vergleichen, ohne diese Unterschiede zu berücksichtigen, sagen also nichts darüber aus, ob der Trinkwasserpreis angemessen ist.

Können kommunale Wasserversorger ihre Entgelte willkürlich erheben?

Nein, auch als kommunaler Wasserversorger wird TWL regelmäßig von Kontrollinstitutionen wie der Kartellbehörde überwacht. Diese schützt den Kunden vor unangemessenen Preisen.

Wie kann ich mich über Wasserpreise informieren?

Sie können sich gerne bei unserem Kundenservice oder über unsere Webseite über Wasserpreise informieren. Mieter bekommen einmal im Jahr eine Betriebskostenabrechnung, die zeigt, wie viel Wasser sie verbraucht haben. Bei Bedarf können Mieter über die Hausverwaltung oder den auch Einsicht in die Wasserrechnung bekommen. Vermieter haben die Möglichkeit die Kosten der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung in einer Position zusammen auszuweisen.

Mein Wasserverbrauch sinkt, warum steigen trotzdem die Preise? Welche Auswirkungen hat ein rückläufiger Wasserverbrauch auf den Trinkwasserpreis?

Durch den hohen Anteil an Fixkosten, die sich trotz rückläufiger Wasserabgabe nicht verringern, sinken auch die Gesamtkosten nur gering. Wir als Versorger müssen weiterhin dafür sorgen, dass keine hygienischen oder technischen Probleme entstehen. Die Anlagen und Rohre müssen weiterhin betreut und gewartet werden, egal wie viel Wasser letztendlich verbraucht wird. Wird weniger Wasser verbraucht, kann der Preis pro Kubikmeter sogar steigen, weil die Fixkosten auf eine geringere Wassermenge umgerechnet werden müssen.