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„34 Schulen“: TWL schüttet Prämien aus

(vom 16.12.2014)

Mit insgesamt 1.735 Euro belohnt TWL fünf Schulen in Ludwigshafen für ihr Engagement beim Energiesparen im Projekt „34 Schulen“. Die höchste Prämie für das Schuljahr 2013/2014 erhält die Integrierte Gesamtschule Ernst Bloch in Ludwigshafen-Oggersheim (IGSLO).

Im Schuljahr 2013/2014 haben zwölf Schulen am pädagogischen Teil des Klimaschutzprojekts „34 Schulen“ teilgenommen. Fünf von ihnen erhalten jetzt eine Prämie von TWL: Für ihr Engagement im abgelaufenen Schuljahr bekommt die IGSLO 760 Euro. 330 Euro gehen an das Heinrich-Böll-Gymnasium. Die Goetheschule Nord darf sich über 260 Euro freuen. An das Theodor-Heuss-Gymnasium zahlt TWL eine Prämie von 240 Euro. Die Grundschule „In der Langgewann“ erhält 145 Euro. Über das Prämiensystem werden die Schulen an den Einsparerfolgen durch den pädagogischen Teil des Projekts beteiligt. Die Höhe der Prämien richtet sich nach den Aktivitäten der Schulen und einem Berechnungsschlüssel, in den die Schülerzahl eingeht. Das Geld steht den Schulen zur freien Verfügung. In der Regel setzen diese es aber für weitere Energiesparmaßnahmen ein.

Contracting seit 2002
Wie kann die Energieversorgung von Ludwigshafener Schulen auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel effizient und technisch auf dem neuesten Stand sein? Um diese Frage zu beantworten und eine Lösung für das Problem zu finden, startete TWL im Jahr 2002 gemeinsam mit der Stadt das 34-Schulen-Projekt. Damals übernahm TWL die Verantwortung für Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung, einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst, Sanierung und Reparatur der Heizanlagen in 34 Ludwigshafener Schulen. Damit startete eines der größten Contracting-Projekte in Deutschland. TWL steht dafür ein, dass die Wärmeversorgung in den Schulen gewährleistet ist und die Stadt nach Vertragsablauf einen besseren Anlagenpark zurückerhält, als sie im Jahr 2002 an TWL übergeben hat. Auch unter Umweltgesichtspunkten ist das Projekt vorbildlich, denn moderne Heizungsanlagen tragen effektiv zum Klimaschutz bei.

Schüler sensibilisieren
Beim pädagogischen Projekt – das TWL in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU) anbietet – ist die Einbindung der Schüler, des Lehrerkollegiums und der Hausmeister ein wichtiger Baustein. Die Klassen bilden Energieteams, die für energiesparende Maßnahmen verantwortlich sind. „Wir wollen mit unserem Klimaschutzprojekt an den Schulen das Bewusstsein von Schülern und Lehrern für Energieeffizienz schärfen“, sagt TWL-Projektleiter Helmut Steckbauer. „Die Schüler lernen beispielsweise, wie sie richtig Lüften oder wie ein Thermostatventil funktioniert. Außerdem achten sie etwa darauf, ob in den Pausen das Licht ausgeschaltet ist.“ Ihre Erfahrungen und Erfolge dokumentieren die Schüler in einem Projektbericht. Ein guter Nebeneffekt: „Die Kinder gewöhnen sich an gewisse Abläufe und sorgen so auch im privaten Umfeld für einen geringeren Energieverbrauch. Somit ist die Förderung des Umweltbewusstseins der Schüler ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft“, erläutert Helmut Steckbauer.

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