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Anschlussarbeiten im Fernheizkraftwerk

(vom 05.04.2018)

Um die gestiegene Zahl an Haushalten mit Fernwärmeanschluss in Ludwigshafen optimal versorgen zu können, baut TWL einen effizienteren Heißwasserkessel im Fernheizkraftwerk (FHKW) ein. Aus diesem Grund muss am Sonntag, 8. April 2018, das FHKW teilweise vom Fernwärmenetz abgekoppelt werden. Die Warmwasserversorgung wird aufrechterhalten.

TWL hat in den vergangenen Jahren das Fernwärmenetz in Ludwigshafen erheblich ausgebaut. Auch in Zukunft soll der Fernwärmeausbau weiter voranschreiten. Derzeit arbeitet TWL an  neuen Fernwärmeversorgungstrassen. Um die neuen Kunden zuverlässig mit Fernwärme versorgen zu können, wird TWL im Sommer zusätzlich im Fernheizkraftwerk eine neue, leistungsfähigere Umwälzpumpe einbauen. Außerdem bekommt das FHKW einen zweiten moderneren und effizienteren Heißwasserkessel: „Der neue leistungsstarke Kessel wird mit Gas befeuert und sichert künftig die Versorgung mit Fernwärme, falls die Kessel im Müllheizkraftwerk mit reduzierter Leistung betrieben werden oder ein großer Fernwärmebedarf im Netz herrscht“, sagt Zoltan Meszaros, Bereichsleiter Infrastruktur bei TWL und verantwortlich für das FHKW.

Um den Einbau des Heißwasserkessels vorzubereiten, muss am Sonntag, 8. April 2018, das FHKW vom Fernwärmenetz teilweise abgekoppelt werden. Das bedeutet, dass die gesamte Innenstadt sowie die innenstadtnahen Stadtteile, die üblicherweise vom FHKW versorgt werden, an diesem Tag nur in Grundlast versorgt werden. „Die Warmwasserversorgung ist nicht beeinträchtigt, da sich noch genügend warmes Wasser im Netz im Umlauf befindet“, sagt Oliver Lellek, Bereichsleiter Betrieb und Verantwortlicher für das Fernwärmenetz.

Die Arbeiten werden voraussichtlich von 20 Uhr bis etwa 4 Uhr dauern. TWL bittet, etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Die Stadtteile und Wohnbezirke Pfingstweide/Kranichstraße, Neubruch, Wegelnburgstraße, Anebosstraße, Paracelsiusstraße, Buchenstraße, Fontanestraße und Freinsheimer Straße erhalten Wärme aus lokalen Blockheizkraftwerken und sind deshalb auch während der Instandsetzungsarbeiten im Fernwärmenetz unabhängig versorgt. Bewohner, die an Heizzentralen und an eines der über 70 kleineren Blockheizkraftwerke (BHKW) angeschlossen sind, werden wie gewohnt weiterversorgt.

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