Menschengruppe benutzt den Newsroom
  • Sie befinden sich hier:

BG Unfallklinik erhält neue Kälteanlage von TWL

(vom 15.07.2014)

TWL hat über eine halbe Million Euro in die Errichtung einer neuen Kälteanlage für die BG Unfallklinik in Ludwigshafen investiert. Der Einbau der Anlage ist Bestandteil des verlängerten Kältelieferungsvertrags zwischen TWL und der Klinik.

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen ist seit 1997 Vertragspartner von TWL. Das Energieunternehmen versorgt die Klinik mit Wärme, Kälte, Notstrom und Dienstleistungen rund um das ebenfalls von TWL errichtete klinikeigene Blockheizkraftwerk. Im vergangenen Jahr wurde der bestehende Kältelieferungsvertrag um weitere 15 Jahre verlängert. Der Einbau einer neuen Kälteanlage ist Bestandteil des vereinbarten Vertrags. In die Errichtung der Anlage hat TWL über eine halbe Million Euro investiert.

Innovative Technik überzeugt
Die neue Anlage besteht aus drei Turboverdichtern, ist besonders geräusch- und vibrationsarm und wird ohne Öl betrieben. Die Drehzahl der Turboverdichter kann zwischen 18.000 und 48.000 Umdrehungen pro Minute je nach Bedarf angepasst werden. Zudem ist die Leistungszahl - das Verhältnis von erzeugter Kälte- bzw. Wärmeleistung im Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Leistung - sehr hoch. „Dadurch werden die Energie- und Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Kälteanlagen deutlich gesenkt", sagt Thomas Christ, Leiter Infrastruktur Planung und Bau bei TWL. Das kalte Wasser wird in der Klinik vor allem eingesetzt, um die Gebäude zu klimatisieren und um medizinische Geräte sowie die EDV-Technik zu kühlen.

Förderung dank Umweltfreundlichkeit
Mit dem Einsatz der neuen Anlage wird die Antriebsleistung um rund 40 Prozent reduziert. Auch der TEWI-Faktor - ein Maß für das Umweltverhalten der Anlage - wurde um 44 Prozent reduziert. Damit konnte die Gesamteffizienz deutlich verbessert werden. Entsprechend den Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit kann TWL mit einer Förderung von 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten rechnen. Hersteller der Anlage ist das Unternehmen Smardt OPK Chillers GmbH.

zurück