Menschengruppe benutzt den Newsroom
  • Sie befinden sich hier:

Ortstermin im Hallenbad Nord

Bild
Ortstermin im Hallenbad Nord: Dieter Feid, Dieter Netter, Jacqueline Lüderssen, der Kaufmännische Vorstand von TWL Dr. Hans-Heinrich Kleuker, Ortsvorsteher Antonio Priolo, Friedrich Bauer, der Technische Vorstand von TWL Dr. Reiner Lübke, Sebastian Schröer, Osman Gürsoy, Wolfgang Leibig, Britta Lieske und Olga Papazoglou (v. l. n. r.)

(vom 15.02.2017)

Am Dienstag, 14.02.2017, präsentierte TWL Mitgliedern des Ortsbeirats Nördliche Innenstadt die Fortschritte beim angekündigten Umbau von Teilen des ehemaligen Hallenbads Nord in ein Gründerzentrum. Das Projekt gehe planmäßig voran, so das Unternehmen, bereits zum Sommer können erste Existenzgründer und Start-ups einziehen.

Wir haben die Umbauarbeiten in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz geplant,“ erklärte Dr. Reiner Lübke, Technischer Vorstand von TWL, den bei dem Termin vor Ort anwesenden Ortsvorsteher und Ortsbeiräten. „Wir müssen aber zunächst große Teile des seit 15 Jahren leerstehenden Gebäudes sanieren.“ Das traditionsreiche Hallenbad Nord wurde 2001 geschlossen. Seitdem bemühten sich die Stadt und die W.E.G., Wirtschafts Entwicklungs Gesellschaft, um die Revitalisierung des Gebäudes. 2013 wurde die große Schwimmhalle an die benachbarte GML verkauft, die dort seitdem eine Löschwasserbevorratung für das Müllheizkraftwerk unterhält. TWL erwarb Ende 2016 den zweiten Teil des Hallenbads Nord. „Bereits im Bau- und Grundstücksausschuss wurde im November 2016 berichtet, dass die Neunutzung als Accelerator im Bestand des Gebäudes stattfinden wird, d.h. wir werden keine baulichen Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild des Hallenbads vornehmen. Auch im Gebäudeinneren werden alle denkmalschutzrelevanten Teile erhalten bleiben,“ so Dr. Hans-Heinrich Kleuker, Kaufmännischer Vorstand von TWL.

Bei der Begehung der Baustelle am Dienstag Abend konnten sich Ortsvorsteher Antonio Priolo und die Ortsbeiräte selbst davon überzeugen, dass alle diese denkmalschutzrelevanten Teile wie beispielsweise der Natursteinfußboden und die Mosaike in der ehemaligen Sauna inzwischen sachgerecht verschalt und vor Beschädigung durch die Umbauten geschützt wurden. Derzeit werden Entkernungs- und Schadstoffsanierungsarbeiten durchgeführt, die die Grundlage für die weiteren Arbeiten wie den Einbau neuer Fenster und einer neuen technischen Gebäudeausstattung bilden. Bereits Ende März wird auch der Innenhof, die vormalige Liegewiese des Hallenbads, neu begrünt.

Im Anschluss an die Besichtigung fasste TWL das geplante Projekt nochmals zusammen. Unter dem Namen „Freischwimmer“ gründet das Unternehmen als alleiniger Träger einen Accelerator und Coworking Space für Start-up-Unternehmen mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort zu fördern. Primäre Zielgruppen sind Start-ups aus den Themenfeldern Energie und Dienstleistungen sowie moderne Stadtkonzepte und Mobilität, denen im Freischwimmer nicht nur intensive Förderung und strukturiertes Coaching, sondern auch frühzeitige Kooperationen mit etablierten Unternehmen geboten werden sollen. „Wir selbst, aber auch unser Eigentümer, die Stadt Ludwigshafen, sind sehr stolz auf dieses Projekt. Den meisten in die Jahre gekommenen Hallenbädern droht nicht selten der Abriss. TWL startet mit dem ‚Freischwimmer’ ein in Deutschland wohl einzigartiges, architektonisch spannendes Projekt und führt ein historisch wertvolles und bedeutendes Gebäude einem neuen zukunftsgerichteten Nutzungszweck zu“, erklärte Dr. Hans-Heinrich Kleuker zu Ende des gemeinsamen Ortstermins.

zurück