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Sonnenfinsternis: TWL bestens gerüstet

(vom 17.03.2015)

TWL ist gut auf die Sonnenfinsternis am Freitag, 20. März, vorbereitet. Um die fehlende Solarenergie auszugleichen, wird auf Regelenergie zurückgegriffen. Das Personal in der Querverbundleitwarte wird aufgestockt. 

Wenn sich am kommenden Freitag, 20. März 2015, zwischen 9:30 und 12 Uhr der Mond vor die Sonne schiebt, werden in Deutschland bis zu 82 Prozent der Sonne verdeckt sein. Für das Management der Stromnetze stellt das eine große Herausforderung dar: Bei sonnigem Wetter geht die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlangen innerhalb kürzester Zeit zunächst stark zurück und steigt dann wieder an. Deutschlandweit liegt der Anteil an installierter Photovoltaik-Leistung bei 39.000 Megawatt (MW), in Ludwigshafen sind es 17 MW.

Solarenergie wird durch Regelenergie ersetzt
„Bei sonnigem Wetter würden zum Zeitpunkt der Sonnenfinsternis in Ludwigshafen etwa 10 MW aus Solarenergie ins Netz eingespeist werden. Insgesamt liegt die Netzleistung zu diesem Zeitpunkt bei etwa 70 MW“, sagt Oliver Lellek, Bereichsleiter Betrieb bei TWL. Gemeinsam mit der Kommunalen Netzgesellschaft Südwest (KNS) hat TWL sich intensiv auf das bevorstehende Ereignis vorbereitet. Um den Wegfall der Solarenergie auszugleichen, greift der Übertragungsnetzbetreiber Amprion verstärkt auf Regelenergie – unter anderem auch von TWL – zurück. TWL wird das Personal in der Querverbundleitwarte vorsorglich für die Zeit der Sonnenfinsternis aufstocken. Außerdem steht die TWL-Leitwarte permanent im telefonischen Kontakt mit der Leitwarte der Pfalzwerke. „So können wir auf die veränderte Situation schnell und effizient reagieren und uns unkompliziert mit den Kollegen abstimmen“, so Oliver Lellek.

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