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TWL passt Fernwärme-Preisformel an

(vom 02.05.2016)

Zum 1. Mai 2016 hat TWL die Fernwärme-Preisformel in Ludwigshafen angepasst. Diese Änderung war nötig, da die bisherigen Preise nicht mehr zur Kostensituation passen. Für den Kunden bedeutet das eine Senkung des Verbrauchspreises bei gleichzeitiger Erhöhung des Grundpreises.

Der Fernwärmepreis setzt sich aus Grund- und Verbrauchspreis zusammen. Die Formeln zur Berechnung der Preise bilden durch Indizes wie Markt, Erdgas, Heizöl und Strom den Wärmemarkt in Deutschland sowie durch Mengenfaktoren aus dem Müllheizkraftwerk, dem Fernheizkraftwerk Pfingstweide und dem Blockheizkraftwerk Neubruch die Gestehungskosten in Ludwigshafen ab.

Neue Kostenverteilung durch größeres Netz
„Durch den Fernwärmeausbau hat sich die Kostenverteilung verändert. Das deutlich größere Netz muss mit hohem Aufwand betrieben und instand gehalten werden. Dies verursacht sehr hohe Fixkosten“, sagt Dr. Hans-Heinrich Kleuker, Kaufmännischer Vorstand von TWL. Der Fixkostenanteil in den Gesamtkosten für den Kunden lag bislang jedoch nur bei etwa zehn Prozent. Gleichzeitig konnte TWL durch das größere Netz die Effizienz der Fernwärmeproduktion deutlich erhöhen. „Mit der Anpassung der Preisformel wollen wir dieses Ungleichgewicht ausgleichen“, erklärt Dr. Reiner Lübke, Technischer Vorstand von TWL.

Höherer Grundpreis, niedrigerer Verbrauchspreis
Für den Kunden bedeutet das zwar eine Erhöhung des Grundpreises, gleichzeitig aber auch eine Senkung des Verbrauchspreises. So spart ein Kunde mit einer Anschlussleistung von 50 Kilowatt (kW) und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 75 MWh etwa 211,39 Euro im Jahr.

Die genauen Preise finden sich hier. Die Preise für den Tarif TWL WärmePlus sowie die Preise für Warmwasser bleiben von der Anpassung unberührt.

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