19.09.2008
Gegenwärtig versucht ein Strom-Konkurrent zum wiederholten Male Aufmerksamkeit für sein Produkt in Ludwigshafen zu erhaschen. Dies veranlasst die TWL zu folgenden Klarstellungen, die einen Beitrag dazu leisten sollen, dieses - und damit vielleicht auch künftige Aktionen anderer Konkurrenten - einzuordnen. Anlass sind Zeitungsanzeigen von „Secura", einem Unternehmen der MVV-Energie-Gruppe, die für Ludwigshafener Kunden ein Ökostrom-Angebot anpreist, das unter dem Grundversorgungs-Tarif der TWL liegt. „Das ist genauso, als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht", so Vertriebsleiter Wolfgang Disser.
Den Grundversorgungstarif offeriert TWL als Pflichttarif. Dieser ist vom Gesetzgeber auch vorgeschrieben. In den Sonderverträgen für Privat- und Gewerbekunden, wie etwa dem „TWL Bestpreis, Profi und Privat" werden günstigere Tarifvarianten angeboten. Die „Secura" vergleicht in ihrer Aktion jedoch diesen Pflichttarif mit ihrem Ökostromprodukt und erweckt so den Eindruck, als gäbe es kein umweltgerechtes Stromangebot der TWL. Weit gefehlt: Seit Mai dieses Jahres offeriert die TWL ihren Kunden den „TWL TopKlima-Strom". Mittlerweile haben schon etwa 10.000 Kunden diesen Tarif gewählt: „Aus gutem Grund", sagt Wolfgang Disser. „Einen günstigen Preis, eine lange Laufzeit mit Netto-Preisstabilität bis zum 30. April 2010, Transparenz in der Herkunft des Stromes und nicht zu vergessen die Regionalkomponente: Die sind die Argumente, die unsere Kunden überzeugten."
Wie das bei dem „Secura"-Angebot sei, müssten die Kunden selbst vergleichen, so der Vertriebsleiter. Sie könnten sich jedoch auch vertrauensvoll und unbürokratisch an die TWL wenden. Die TWL verfolgt mit ihrem „Top-Klima-Strom" eine besonders auf die Umwelt der Region angelegte Strategie. Der vom TÜV zertifizierte Energiemix enthält Strom, der zur einen Hälfte im
österreichischen Wasserkraftwerk Ybbs und zur anderen Hälfte hier in Ludwigshafen mittels Kraft-Wärme-Kopplung-Technologie produziert wird. „Diese lokale Klimaschutzkomponente kommt den Einwohnern von Ludwigshafen zugute", versichert Wolfgang Disser. 0,25 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde fließen direkt in einen Ökofonds, der für den Bau von Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien, etwa Photovoltaikanlagen, verwendet wird. Wenn man diese 0,25 Cent abzieht, liegt TWL sogar unter dem Angebot der „Secura". Kalkuliert man diesen Solidarbeitrag mit ein, sind es gerade mal 60 Cent im Monat an Mehrkosten. „Ob sich deshalb ein Wechsel lohnt?", fragt Wolfgang Disser.
Weitere Informationen zu diesem Thema erteilt TWL unter der kostenlosen Rufnummer 0800/1122700. Dort werden auch Antworten zu Detailfragen gegeben. Übrigens: Die TWL gibt schon allein aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Kundendaten heraus. „Unterm Strich haben wir nicht nur das bessere, sondern auch das nachhaltigere Produkt", sagt der TWL-Vertriebsleiter.