26.03.2009
In punkto Unfallstatistik war das vergangene Jahr für die TWL ein gutes Jahr. Die unterdurchschnittlichen Unfallzahlen der letzten Jahre konnten noch einmal unterschritten werden. 17 Arbeits- und Wegeunfälle haben die Sicherheitsbeauftragten der TWL für 2008 Jahr protokolliert. Das waren zwei Unfälle weniger als im Vorjahr. Damit liegt die TWL unter dem Durchschnitt ähnlicher Unternehmen. Diese Statistik stellte Stefan Haag, Leiter des Sicherheitswesens, bei der Eröffnung der TWL-Sicherheitstage vor.
Die Unfallursachen reichen dabei von Stürzen und Ausrutschen bis hin zu Materialfehlern. „Glücklicherweise gab es bei keinem Unfall bleibende Schäden", stellt Stefan Haag erfreut fest. Erfreulich auch, dass kein Unfall auf defekte Arbeitsmittel, fehlende Schutzkleidung oder auf organisatorische Mängel zurückzuführen ist. Die Unfälle führten insgesamt zu 397 Ausfalltagen, wobei die Wegeunfälle mit Knochenbrüchen die längsten Ausfallzeiten verursachten.
„Trotz der vergleichsweise niedrigen Unfallzahlen müssen wir uns in diesem Bereich weiter verbessern", sagte Dr. Gerhard Weissmüller, Technischer Vorstand der TWL. Er appellierte an alle Mitarbeiter, das Erlernte jetzt auch in der täglichen Arbeit anzuwenden. „Auch die sogenannten leichteren Unfälle haben für die Be-troffenen oft schlimme Folgen. Deshalb liegt es auch im Interesse jedes einzelnen Mitarbeiters, Unfälle zu vermeiden", so Dr. Weissmüller weiter. „Fürsorgepflicht der Vorgesetzten ist bei der TWL kein Lippenbekenntnis", erklärte Betriebsratsvorsitzender Jürgen Kofink. Er appellierte an die Anwesenden, die Sicherheitstage als Chance für eine gemeinsame Bewusstseinsbildung zu nehmen und mit ihrem Verhalten Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Die Palette der insgesamt 28 Vorträge und Demonstrationen, die von internen und externen Fachkräften durchgeführt werden, ist weit gefächert und geht vom „Umgang mit dem Feuerlöscher" über "Gefährdungsbeurteilung" bis zu Tipps zur richtigen Ernährung.