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Kunst am Trafohäuschen: Neues Objekt in Oggersheim übergeben
Weiterlesen„Ludwigshafen soll bunt erstrahlen“ – unter diesem Motto verwandeln sich seit 2022 Trafostationen der Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) in…
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Kurzfristige Baumaßnahme in der Bahnhofstraße
WeiterlesenTWL Netze nimmt kurzfristig eine Notaufgrabung vor der Bahnhofstraße 46 vor. Die Baumaßnahme dauert seit Donnerstag, 24. Oktober 2024 an und wird…
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TWL spendet 7.000 Euro an städtische Vereine
WeiterlesenDie Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) setzen ihre Tradition auch in diesem Jahr fort: Im Rahmen des vielfältigen sozialen Engagements des…
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TWL führt neue Fernwärmepreisregelung ein
WeiterlesenDie Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) passen ihre Preise für Fernwärme an. Um die notwendigen Investitionen stemmen zu können, sowohl in die…
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Neue Fernwärmeleitung für Geibelstraße: zweiter Bauabschnitt beginnt
WeiterlesenSeit Ende August 2024 verlegt die Firma Sax + Klee im Auftrag der TWL Netze GmbH eine neue Fernwärmeversorgungsleitung in der Geibelstraße, Stadtteil…
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Neue Fernwärmeleitung für die Geibelstraße
WeiterlesenIm Auftrag der TWL Netze GmbH verlegt die Firma Sax + Klee ab Mittwoch, 28. August 2024, eine neue Fernwärmeversorgungsleitung in der Geibelstraße,…
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Konzernkommunikation
Christina Horn
Leiterin Konzernkommunikation
Telefon: 0621-505 2005
Telefax: 0621-505 2008
Informationen zum Hackerangriff 2020
Information über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Art. 34 DS-GVO PDF Download
Passwörter sind der Schlüssel zu Ihren Benutzerkonten, zum Beispiel bei sozialen Netzwerken, zum Onlineshopping oder auch zum TWL-Kundenportal. Damit Fremde sich nicht in Ihrem Namen dort anmelden können, brauchen Sie für jedes Benutzerkonto ein eigenes, sicheres Passwort, das nur Ihnen bekannt ist.
Grundsätzlich gilt: Je länger und komplexer ein Passwort ist, desto schwerer ist es zu knacken. Ihr Passwort sollte…
- mindestens 12 Zeichen lang sein
- alle vier Zeichentypen enthalten (Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen)
- keine ganzen Wörter enthalten
- nicht mehrfach verwendet werden.
Mit der Satzbaulogik können Sie im Handumdrehen Passwörter erstellen, die lang, komplex und einfach zu merken sind. So gehen Sie vor:
1. Denken Sie sich einen Satz aus, der eine besondere Bedeutung für Sie hat und den Sie deshalb immer im Hinterkopf haben. Hier ein Beispiel:
An jedem zweiten Sonntag im Monat koche ich Rouladen mit Klößen und Rotkraut.
2. Nehmen Sie nun die Anfangsbuchstaben der Wörter und alle Sonderzeichen und schreiben Sie diese nebeneinander:
AjzSiMkiRmKuR.
3. Glücklicherweise enthält der zugrundeliegende Satz ein Zahlwort sowie das Wort „und“. Nehmen Sie statt „zweiten“ also die Zahl 2 und statt „und“ das kaufmännische Zeichen &:
Aj2SiMkiRmK&R.
Das mit der Satzbaulogik erstellte Passwort erfüllt nun alle oben genannten Sicherheitsanforderungen und ist für Cyberkriminelle kaum zu knacken. Sollten Sie mithilfe dieser Methode ein Passwort für eines Ihrer Benutzerkonten erstellen, nehmen Sie bitte nicht das hier verwendete Beispiel.
Tipp: Sie müssen sich nicht für jedes Benutzerkonto einen eigenen Satz überlegen. Ergänzen Sie stattdessen zum Beispiel einfach zwei Zeichen des Dienstes, für den Sie das Passwort benötigen, an einer beliebigen Stelle.
Beispiel für Amazon: Aj2SiMkiRmKzo&R.
Beispiel für eBay: Aj2SiMkiRmKBa&R
Wenn Cyberkriminelle in den Besitz von Anmeldedaten kommen, probieren sie die erbeuteten Benutzernamen und Passwörter bei vielen beliebten Internetdiensten aus. Wer nun für all seine Anmeldeprozesse ein einziges Passwort und damit einen digitalen Generalschlüssel verwendet, ermöglicht damit auch Kriminellen den Zugriff auf alle Benutzerkonten, die mit diesem Passwort „geschützt“ sind.
Sollten Sie das Passwort, das Sie für das TWL-Kundenportal benutzt haben, auch noch für andere Benutzerkonten verwenden, empfehlen wir Ihnen deshalb dringend, die Passwörter auch dort zu ändern. Jedes Benutzerkonto braucht ein eigenes Passwort.
In diesem Video „QuickTip: Satzbaulogik” erfahren Sie mehr.
Bei einem Identitätsdiebstahl nutzt ein Fremder Ihre Daten, zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse oder Passwort, um sich als Sie selbst auszugeben. Er stiehlt also Ihre Identität. Im Fall des Hackingangriffs auf die TWL sind solche Daten leider im Darknet veröffentlicht worden. Es besteht deshalb ein erhöhtes Risiko, dass Sie als unser Kunde Opfer eines Identitätsdiebstahls werden.
Besonders beliebt bei Kriminellen ist ein Identitätsdiebstahl, aus dem die Täter finanzielle Vorteile ziehen können. Ein Beispiel:
Martina bestellt sich regelmäßig Produkte beim Versandhändler Amazon nach Hause. Als sie eines Tages ihre Kontoumsätze überprüft, stellt sie ungewöhnliche Abbuchungen fest. Über die vergangenen zwei Wochen hat Amazon immer wieder kleinere Beträge von ihrem Konto eingezogen. Angeblich für Bestellungen, die sie nie aufgegeben hat. Schnell besucht Martina die Website des Versandhändlers und versucht, sich mit ihren Benutzerdaten anzumelden – vergeblich. Sie kontaktiert den Kundensupport. Dort erklärt man ihr, dass sie vermutlich Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden ist. Kriminelle hätten Ihre Zugangsdaten herausgefunden und sogleich geändert, damit Martina nicht mehr auf ihr Benutzerkonto zugreifen kann. Sodann hätten sie munter auf Martinas Rechnung eingekauft und sich die Produkte an eine andere Adresse liefern lassen.
Dass Ihre Online-Identität gestohlen wurde, können Sie zum Beispiel an folgenden Indizien erkennen:
- Sie können sich nicht mehr mit Ihren Zugangsdaten anmelden.
- Ihre Kontakte erhalten Nachrichten in Ihrem Namen, die Sie nie geschrieben haben.
- Sie stellen ungewöhnliche Abbuchungen auf Ihrem Bankkonto fest.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre Identität gestohlen wurde, versuchen Sie zunächst, sich beim entsprechenden Nutzerkonto anzumelden. Gelingt dies, ändern Sie sofort Ihr Passwort und überprüfen Sie die letzten Anmeldungen sowie sämtliche Aktivitäten und Einstellungen. Gelingt eine Anmeldung nicht, dann melden Sie dies umgehend dem betroffenen Dienst (z. B. Facebook, Amazon) über den Kundensupport. Falls Sie verdächtige Kontoabbuchungen feststellen, kontaktieren Sie sofort Ihre Hausbank, um Ihr Konto sperren zu lassen. Dies ist jederzeit über die Sperr-Notrufnummer 116 116 möglich.
Tipp: Identity Leak Checker
Mit dem Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts können Sie prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse bereits in Zusammenhang mit anderen persönlichen Daten im Internet veröffentlicht wurde: https://sec.hpi.de/ilc/
Als Phishing bezeichnet man den Versuch von Kriminellen, nach Zugangsdaten für Online-Benutzerkonten zu „fischen“. Phishing-Versuche erfolgen meist über E-Mails, Messenger oder SMS. Die Empfänger werden klassischerweise mit einem Hinweis auf verdächtige Kontoaktivitäten unter Druck gesetzt und dazu aufgefordert, auf einen Hyperlink zu klicken. Auf der verlinkten Webseite sollen sie dann ihre Benutzerdaten eingeben. Die versendeten Nachrichten stammen angeblich von Absendern wie Google, Amazon oder der Hausbank. Auch die verlinkten Webseiten sind häufig den Internetauftritten des vermeintlichen Absenders nachempfunden und wirken täuschend echt.
Phishing-E-Mails sind in den letzten Jahren immer professioneller geworden und oft nicht mehr auf den ersten Blick als solche erkennbar. Es gibt allerdings einige Indizien, an denen Sie Phishing-Mails erkennen können:
- Fehlende persönliche Anrede
- Schlechte Rechtschreibung und Grammatik
- Zeitdruck
- Androhung von Konsequenzen
- Aufforderung zur Passworteingabe auf einer verlinkten Website
- Sie haben gar kein Benutzerkonto beim vermeintlichen Absender
Bei Verdacht auf Phishing löschen Sie die betreffende E-Mail. Im Zweifel melden Sie sich ausschließlich über die offizielle Webseite des Dienstes in Ihrem Benutzerkonto an und niemals über einen Hyperlink in der E-Mail.
Wenn Sie Ihre Benutzerdaten wie E-Mail-Adresse und Passwort auf einer manipulierten Webseite eingeben, landen diese in den Händen von Kriminellen. Die können die Daten dann weiterverkaufen oder sich auf der echten Webseite mit Ihren Zugangsdaten anmelden und ihre Online-Identität stehlen.
Sollten Sie den Verdacht haben, auf eine Phishing-Mail hereingefallen zu sein, prüfen Sie unbedingt, ob sie sich über die offizielle Webseite des Dienstes noch in Ihrem Benutzerkonto anmelden können. Ist dies nicht möglich, befolgen Sie die Tipps im Falle eines Identitätsdiebbstahls.
Das Geschäft mit Schadsoftware – auch Malware genannt – boomt: Noch immer zählen E-Mails mit verseuchten Anhängen oder manipulierten Hyperlinks zu den beliebtesten Maschen von Cyberkriminellen. Wer sich einen Virus oder Trojaner einfängt, läuft Gefahr, die Kontrolle über den eigenen Computer zu verlieren. Leider kann insbesondere neuartige Malware nicht immer vom Antivirenprogramm oder der Firewall erkennt werden. Deshalb ist zusätzlich Ihre Wachsamkeit gefragt.
Gefährliche Hyperlinks
Ein Hyperlink ist ein Querverweis, zum Beispiel auf eine Webseite. Beim Klick auf einen Hyperlink wird automatisch das darin angegebene Ziel aufgerufen. In einer E-Mail sind Hyperlinks in der Regel optische vom restlichen Text abgehoben, etwa unterstrichen und in blauer Schriftfarbe.
Sie erhalten eine unerwartete E-Mail, in der Sie dazu aufgefordert werden, auf einen Hyperlink zu klicken? Seien Sie skeptisch. Zum einen könnte der Link zu einer Phishing-Seite führen, auf der Ihre Benutzerdaten abgefischt werden sollen. Zum anderen könnte der Hyperlink auch auf eine manipulierte Webseite führen, die unbemerkt Schadsoftware auf Ihrem Computer installiert. Das passiert zum Beispiel im Hintergrund über Werbebanner und Sie bekommen davon überhaupt nichts mit.
Auch bei offiziell wirkenden Links ist Vorsicht geboten, denn entscheidend für das Risiko ist der Aufbau eines Hyperlinks.
Mouseover-Prüfung
Um herauszufinden, wohin ein Hyperlink Sie wirklich führt, reicht es leider nicht, sich auf den Text des Links zu verlassen. Fahren Sie stattdessen mit dem Mauszeiger über den Hyperlink, ohne darauf zu klicken, bis sich ein kleines Fenster neben dem Zeiger öffnet. In diesem Fenster steht der echte Hyperlink. Falls diese Adresse von dem Link im Text abweicht, löschen Sie die E-Mail.
Zieladresse prüfen
Wenn Sie die echte Zieladresse im Fenster überprüft haben, müssen Sie noch herausfinden, wohin der Hyperlink Sie wirklich führt. Das erkennen Sie an der sogenannten Domain. Die finden Sie immer an der gleichen Stelle im Hyperlink, nämlich zwischen dem vorletzten und letzten Punkt vor dem ersten Slash (/).
Ein Beispiel: Die folgende Webseite würde Sie nicht etwa zu Google führen, sondern auf die Seite rein-gefallen.
www.google.rein-gefallen.de/home
Lassen Sie sich von den Kriminellen also nicht in die Irre führen, nur weil an einer beliebigen Stelle des Hyperlinks ein vertrauenserweckender Dienst steht.
Achtung: Hyperlinks sind nicht immer als URL (Internetadresse) angegeben. Sie können sich auch hinter abweichenden Textpassagen verbergen. Ein Beispiel dafür ist ein „Hier Klicken“-Button, der mit einem Hyperlink hinterlegt ist und Sie aus einer E-Mail heraus auf eine Webseite führt. Auch bei solchen Elementen können Sie eine Mouseover-Prüfung durchführen.
Gefährliche E-Mail-Anhänge
Sie erhalten einen E-Mail-Anhang, den Sie weder angefordert noch erwartet haben? Dann ist Skepsis geboten. Abhängig vom Dateityp eines E-Mail-Anhangs kann das Risiko, dass darin Schadsoftware versteckt ist, unterschiedlich hoch sein. Besonders gefährlich können ausführbare Dateien (.exe), Archivdateien (.zip) und Makrodateien (.docm, .docxm) sein. Als Makro bezeichnet man ein Stück Programmcode, das in eine Datei eingebettet ist. Diese Dateitypen sollten Sie niemals öffnen, wenn Sie sie nicht erwartet haben. Lassen Sie sich in der E-Mail auch nicht unter Druck setzen. Oft werden die Anhänge nämlich mit Titeln wie „Rechnung“, „Mahnung“ oder ähnlichen Schlagworten versehen, um Sie zu einem unüberlegten Klick zu bewegen.
Achtung: Absender können gefälscht werden!
Lassen Sie sich von einem offiziellen, authentischen Absender nicht täuschen. Denn Kriminelle können den Absender einer E-Mail spielend leicht fälschen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein E-Mail-Anhang tatsächlich vom angegebenen Absender stammt und unbedenklich ist, suchen Sie online oder in Ihrem Adressbuch nach der offiziellen Telefonnummer des Absenders und rufen Sie diesen an. Benutzen Sie nicht die in der E-Mail angegebenen Kontaktdaten, die Sie im Zweifel mit den Kriminellen verbinden!
FAQ zum Hackerangriff 2020
Am 20.04.2020 haben wir entdeckt, dass Kriminelle Daten von unseren Systemen stehlen, und umgehend Maßnahmen eingeleitet, um den weiteren Datendiebstahl zu stoppen. Nach Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass der Erstzugriff der Kriminellen Mitte Februar erfolgte. Am 30.04. erfolgte dann die erste Kontaktaufnahme der Kriminellen zur Anbahnung einer Lösegeldforderung in einem zweistelligen Millionenbereich.
Die Kriminellen sind hochprofessionell vorgegangen und haben alles unternommen, um möglichst lange unentdeckt zu bleiben.
Eine unabhängige Studie hat ergeben, dass es im Schnitt 197 Tage dauert, bis ein Datenverlust entdeckt wird (2018 Cost of Data Breach Study, Ponemon Institute LLC). Durch bereits vor dem Vorfall ergriffene Sicherheitsmaßnahmen konnte die TWL den Datenverlust deutlich schneller feststellen als in solchen Fällen üblich. Trotzdem arbeiten wir derzeit massiv daran, die Erkennung eines möglichen Angriffs weiter zu beschleunigen.
Ja. Wir haben die zuständigen Sicherheitsbehörden informiert, die sofort mit Ermittlungen begannen. Beteiligt sind: Dezernat der Kriminalpolizei, das Dezernat Cybercrime des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Darüber hinaus wurde die zuständige Landesdatenschutzbehörde umgehend über den Sicherheitsvorfall informiert.
Die Hacker haben sich über eine infizierte E-Mail-Anlage, die von den technischen Abwehrsystemen nicht erkannt wurde, Zugriff auf unsere IT-Systeme verschafft. Infolgedessen gelang es ihnen auch, Daten zu stehlen.
Die Forderung der Kriminellen bewegte sich im zweistelligen Millionenbereich.
Für uns war von Anfang an klar, dass wir keine Geschäfte mit Kriminellen machen und deren Machenschaften keinesfalls noch zusätzlich befeuern wollen. Ein Lösegeld wurde deshalb nicht gezahlt. Auch das LKA verweist darauf dass es selbst im Falle einer Lösegeldzahlung keine Garantie dafür gegeben hätte, dass die gestohlenen Daten nicht doch veröffentlicht würden.
Mit der Veröffentlichung der erbeuteten Daten.
Bei den Tätern handelt es sich nach Einschätzung des externen Cyber Security Unternehmens um eine hoch professionalisierte Hackergruppe, die normalerweise das Ziel verfolgt, IT-Systeme zu verschlüsseln, teilweise aber auch mit der Veröffentlichung von gestohlenen Daten droht.
Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.
Aufgrund der forensischen Untersuchungen, der Arbeiten an der Gefahrenabwehr und aus ermittlungstaktischen Gründen der Strafverfolgungsbehörden waren wir bis zum 11.05.2020 angehalten, keine Details zum Sicherheitsvorfall zu veröffentlichen. Eine erste Pressemitteilung hatten wir bereits am 04.05.2020 veröffentlicht.
Solange im Internet gesurft wird und E-Mails empfangen werden, können Cyberangriffe nicht ausgeschlossen werden. Allerdings wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die IT-Systeme der TWL bestmöglich abzusichern.
Wir informieren persönlich alle Betroffenen. Auf unserer Webseite werden wir für betroffene Kunden ab dem 14.05. Informationen zu möglichen Risiken und dem Umgang damit veröffentlichen und laufend aktualisieren. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit den zuständigen Behörden zusammen und unterstützen die laufenden Ermittlungen durch IT-Forensik. Mit externen Spezialisten überarbeiten wir unser Cyber Security Konzept und werden noch größere Investitionen in die Cyber Security tätigen.
Für Ihre Rückfragen stehen wir Ihnen unter folgenden Kontaktdaten gerne zur Verfügung: kundenservice@twl.de oder telefonisch unter 0621-505 3333. Auf diesem Wege können Sie auch unseren Datenschutzbeauftragten erreichen.
Wir bitten um Verständnis, dass es bei der Bearbeitung von Nachfragen aufgrund des erhöhten Aufkommens derzeit zu Verzögerungen kommen kann.
Ja, personenbezogene Daten von Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern wurden im Darknet veröffentlicht. Wir warnen ausdrücklich davor, die Darknet-Webseite aufzurufen, da die Gefahr einer Infektion mit Schadsoftware besteht.
Ja, die Datenschutzbehörde wurde umgehend informiert.
Nach bisherigem Kenntnisstand gehören zu den erbeuteten Daten Kontaktdaten wie Name, Vorname und Anschrift, die E-Mail-Adresse, sofern sie bei TWL hinterlegt ist, Angaben zum gewählten Tarif und, sollte TWL eine Einzugsermächtigung erteilt worden sein, die Bankverbindung.
Wir müssen aktuell davon ausgehen, dass jeder unserer Kunden und Geschäftspartner betroffen ist.
- Prüfen Sie Ihre Konten regelmäßig und nehmen Sie bei ungewöhnlichen Kontobewegungen Kontakt mit Ihrer Bank auf
- Ändern Sie Passwörter, die in der Kommunikation mit TWL bspw. beim Zugang zum Kundenportal verwendet werden
- Löschen Sie verdächtige E-Mails von unbekannten Absendern sofort. Keinesfalls sollten Links oder Dateianhänge in solchen Mails geöffnet werden
- Identitätsdiebstahl (Kriminelle nutzen die veröffentlichten Daten, um Benutzerkonten zu kapern oder sich als eine andere Person auszugeben)
- Phishing (Versuch, vor allem per E-Mail unter Vortäuschung eines falschen Sachverhalts an Benutzerdaten zu gelangen. Beispiel: Verdächtige Kontoaktivitäten – „Bitte geben Sie auf der verlinkten Webseite Ihr Passwort ein“)
- Vermehrte E-Mails mit Spam und/oder Schadsoftware über Hyperlinks bzw. Datei-Anhänge
Ja, TWL hat sowohl einen Datenschutzbeauftragten als auch einen Informationssicherheitsbeauftragten.
Selbstverständlich erfolgt die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Daten immer DSGVO-konform.
Bereits im vergangenen Jahr haben die neuen Vorstände die IT unmittelbar dem Vorstand zugeordnet und zum 01.07.2019 einen neuen IT-Leiter eingestellt. Wir haben im Dezember 2019 tiefgehende Sicherheitsanalysen durchführen lassen, um Maßnahmen zur Steigerung unserer IT-Sicherheit zu identifizieren.
Leider ist es den Cyberkriminellen gelungen, vor der vollständigen Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen in unsere IT-Systeme einzudringen. Wir arbeiten zusammen mit dem eingeschalteten externen Unternehmen für IT-Sicherheit mit Hochdruck daran, zu verhindern, dass ein solcher Vorfall nochmals passieren kann.